Warum nicht einfach einmal selbstgemacht? Klassischer Döner mit Kebabfleisch im Fladenbrot. Dazu Rot- und Weißkrautsalat und selbstgemachte Knoblauchsoße.

Döner

So viel Freude er auch bereitet, ab sofort ist der Weg zum Imbiss nicht mehr zwingend notwendig. Denn mithilfe unseres Rezepts können Sie Döner nun einfach selber machen. Von Grund auf. Lernen Sie, wie Sie eine Döner-Soße anrühren, das Fleisch würzen und eine leckere Füllung zusammenmischen.

3h

Dauer

1h

Aktive Arbeitszeit

mittel

855

kcal/Portion

Zutaten für 4 Portionen

Für den Kebab:

  • 500 g Kalbfleisch
  • 3 TL Gyros-Gewürz
  • ½ TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL Oregano
  • 3 EL Joghurt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 5 EL Rapsöl

Für die Füllung:

  • 1 rote Zwiebel
  • 2 große Rispentomate
  • 0.3 Gurke
  • 6 Pfefferonen

Für den Krautsalat:

  • 400 g Weißkohl
  • 1 Paprika
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 2.5 EL Weißweinessig
  • ½ EL Zucker
  • ½ EL Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Für die Soße:

  • 2 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Petersilie
  • 250 g Joghurt, 3,5% Fett
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Zucker

Außerdem:

  • Rotkohlsalat
  • 1 Fladenbrot

Zubereitung:

  1. Für den Kebab das Kalbfleisch in hauchdünne Scheiben schneiden. Gyrosgewürz, Salz, Pfeffer, Oregano, Tomatenmark, Joghurt und 3 EL Rapsöl miteinander verrühren. Kalbfleisch mit der Gewürzmischung einreiben und in einem verschließbaren Gefäß für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

  2. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten verarbeiten. Für den Krautsalat den Weißkohl putzen, vierteln, den Strunk herausschneiden und die Viertel fein hobeln oder schneiden. In Salzwasser etwa 8 Minuten bissfest blanchieren, abgießen und abtropfen lassen.

  3. Paprika waschen, Stiel und Kerngehäuse entfernen und sehr fein würfeln. Sellerie waschen, in Scheiben schneiden. Essig mit Zucker, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Zum Schluss das Öl unterrühren. Weißkraut, Paprika und Sellerie in einer Schüssel mischen, Dressing darüber geben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

  4. Für die Füllung die Zwiebel pellen, in dünne Ringe schneiden. Tomaten waschen, Strunk herausschneiden und in Würfel schneiden. Gurke waschen und in Würfel schneiden. Pfefferonen abtropfen lassen, nach Belieben in Ringe schneiden oder im Ganzen lassen.

  5. Für die Joghurtsoße Knoblauch pellen und durch eine Knoblauchpresse auspressen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Sahnejoghurt mit Knoblauch und Petersilie verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

  6. Das Dönerfleisch in einer beschichteten Pfanne unter Zugabe von 2 EL Rapsöl mitsamt der Marinade kross anbraten. Das Fladenbrot inzwischen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze aufbacken, vierteln und zu einer Tasche aufschneiden.

  7. Die Fladenbrot-Taschen mit Krautsalat, Tomaten- und Gurkenwürfel, Pfefferonen, Zwiebelringen, Rotkraut und Dönerfleisch füllen. Die Joghurtsoße gleichmäßig darüber verteilen.

  8. Den Döner sofort servieren und genießen.

Nährwerte:

3.579,89 kJ

Energie

855 kcal

Kalorien

104 g

Kohlenhydrate

24 g

Fett

52 g

Eiweiß

8 g

Ballaststoffe

Döner-Rezept: türkischer Traditionsimbiss mit Twist

Berlin. Die Hauptstadt. Sie soll verantwortlich sein für die Erfindung des Döners. So wollen es einige Legenden. Die Idee, Fleisch zunächst auf einem senkrecht befestigten, sich drehenden Spieß zu grillen, um es danach in einem Fladenbrot als Imbiss zu servieren, stammt ursprünglich jedoch aus der Türkei. Dort sprach man zunächst vom Kebab, bis in Bursa schließlich der Ausdruck "Döner Kebab" aufgekommen sein soll. So viel zur Entstehung. Der Döner, den Sie vermutlich kennen und an dem sich auch unser Döner-Rezept orientiert, erhielt in Deutschland jedoch einen Twist. Gartensalat, Gurken, Rot- und Weißkohl sowie Tomaten kannte die türkische Urform nicht. Auch die Döner-Soßen von Mayo bis Joghurt – diese Variante nutzen Sie auch für unser Lahmacun-Rezept – mit Kräutern, Chili oder Knoblauch entstammen eher der deutsch-türkischen Imbisskultur. Für unser Döner-Rezept rühren Sie die Soße selbst mit Joghurt, frischen Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer an. Eine Kombination aus Gyros-Gewürz und Oregano dient als Döner-Gewürz.

Döner: das richtige Fleisch, die passende Bezeichnung

Wichtig zu beantworten, egal in welche Richtung Sie Ihr Rezept treibt, ist die Frage nach dem Dönerfleisch. Die Urvariante konzentrierte sich ausschließlich auf eine Kombination aus Lamm- und Hammelfleisch. Später kamen Kalb-, Hähnchen- und Putenfleisch sowie Rind dazu, und sogar Hackfleisch ist erlaubt, darf allerdings nicht mehr als 60 Prozent der gesamten Fleischmasse ausmachen. Für unseren Döner verwenden Sie beispielsweise Kalbfleisch. Geflügel genießt wiederum eine Sonderrolle. Schlicht als "Döner Kebab" dürfen Sie einen Geflügeldöner nicht bezeichnen. Wichtig ist der Zusatz. Entsprechend lautet die korrekte Bezeichnung beispielsweise "Hähnchen-Döner-Kebab". Umgehen können Sie die Problematik, indem Sie einfach unseren vegetarischen Döner zubereiten. Als Fleischersatz kommt dabei Soja in die Döner-Tasche. Rühren Sie die Soße selbst aus Soja-Joghurt an, gelingt Ihr Döner sogar vegan. Gewissermaßen Fusion-Fastfood servieren Sie wiederum mithilfe unseres Rezepts für Döner-Pizza. Eine griechische Spezialität auf Basis intensiv gewürzten Fleischs bieten Sie Ihren Gästen mithilfe unseres Gyrossuppen-Rezepts. Und möchten Sie geschichtetes Fleisch nicht vom Spieß, sondern aus dem Feuertopf servieren, probieren Sie unbedingt unser Schichtfleisch.

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